Was wäre wenn... die drei farbigen THOR-Hit Comics von Stan Lee und Jack Kirby bei Williams erschienen wären? Williams hatte in Thor Nr. 2-33 die US-Ausgaben Journey Into Mystery #84 bis Thor #149 am Stück veröffentlicht. Nach den ersten 11 Seiten von Thor #150 sprang Panini bis Thor #157 (Die Spinne - Das fehlende Jahr) ein. Chronologisch würden an dieser Stelle Williams Thor Nr. 1 und Condors Marvel Comic Sonderheft Nr. 1 folgen. Danach noch Hit Comics Nr. 131 und 147 (US #160-162) mit schwarzweißem Inhalt. Zum Großteil gibt es inzwischen auch Alternativen von Panini und Hachette (Marvel Klassiker, Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic XIII, Stan Lee Marvel Treasury Edition und Thor - der lebende Planet). Der Inhalt von Hit Comics Thor Nr. 204-206 (US-Thor #163-165) wurde jedoch nie wieder auf Deutsch aufgelegt. Danach hinterließ der bsv eine Lücke von 23 US-Ausgaben, von denen Condor und Panini jeweils nur einen Bruchteil auf Deutsch veröffentlichten.
Hier also die Pseudo-Cover im Williams-Design:
Noch ein kleiner Nachtrag...
Der Condor Verlag hat u.a. Thor #167 in Spinne Nr. 13-14 als Zusatzstory gebracht. Das Covermotiv diente für die Einleitung in die Fortsetzung, war aber nicht wirklich schön und beim Großteil der Auflage auch schlecht gedruckt mit irgendwelchen Schmierern der Druckfarben. Thor #166 erschien leider bislang nicht auf Deutsch. Hier nun das Cover (#167) zur Condor-Geschichte im Williams-Design.
Mittwoch, 18. März 2020
Mittwoch, 4. März 2020
Wie alles begann... Bürokratie
Teil 34 - die Sache mit dem Finanzamt
Wer Comics oder Comic-Fanzines macht, möchte am liebsten nichts mit staatlichen oder kommunalen Behörden zu tun haben. Doch spätestens, wenn Rechnungen rausgehen, steht das Finanzamt auf dem Plan. Kann man das nicht einfach so machen, dass man beim Einkauf brav seine 19% MwSt für Druck und Rohmaterialien bezahlt und die 7% beim Verkauf, weil steuervergünstigter Lesestoff, den Betrag ausgleichen? Leider ist das hierzulande nicht ganz so einfach...
Als das betreffende Schreiben des Amts vorlag, blieb also nichts anderes übrig, als die geforderte Einnahme-Überschuss-Rechnung für die vielen Monate, die ich das von mir weggeschoben hatte, zu erstellen. Und das ziemlich schnell, denn sonst wäre es teuer geworden.
Also, sämtliche gesammelten Rechnungen und Beträge aufgelistet und den Einnahmen gegenübergestellt. Am Ende blieb ein fettes Minus. Selbst schuld, lieber Staat. Denn was letztlich dabei raussprang, war eine Rückzahlung, die den Druck von mindestens einer weiteren Ausgabe von "Das sagte Nuff!" finanzierte.
Alle weiteren E-Ü-Rs reichte ich selbstverständlich vorbildlich fristgerecht ein.
Mittlerweile ist das ohnehin verjährt, da die letzte Nummer bekanntlich vor 10 Jahren erschien.
Zurück zu Teil 1
Wer Comics oder Comic-Fanzines macht, möchte am liebsten nichts mit staatlichen oder kommunalen Behörden zu tun haben. Doch spätestens, wenn Rechnungen rausgehen, steht das Finanzamt auf dem Plan. Kann man das nicht einfach so machen, dass man beim Einkauf brav seine 19% MwSt für Druck und Rohmaterialien bezahlt und die 7% beim Verkauf, weil steuervergünstigter Lesestoff, den Betrag ausgleichen? Leider ist das hierzulande nicht ganz so einfach...
Als das betreffende Schreiben des Amts vorlag, blieb also nichts anderes übrig, als die geforderte Einnahme-Überschuss-Rechnung für die vielen Monate, die ich das von mir weggeschoben hatte, zu erstellen. Und das ziemlich schnell, denn sonst wäre es teuer geworden.
Also, sämtliche gesammelten Rechnungen und Beträge aufgelistet und den Einnahmen gegenübergestellt. Am Ende blieb ein fettes Minus. Selbst schuld, lieber Staat. Denn was letztlich dabei raussprang, war eine Rückzahlung, die den Druck von mindestens einer weiteren Ausgabe von "Das sagte Nuff!" finanzierte.
Alle weiteren E-Ü-Rs reichte ich selbstverständlich vorbildlich fristgerecht ein.
Mittlerweile ist das ohnehin verjährt, da die letzte Nummer bekanntlich vor 10 Jahren erschien.
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Sonntag, 9. Februar 2020
SPIDER-MAN und das Atomkraftwerk
oder: Eklat ums Plagiat
Wenn man im weltweiten Netz von grünen Trollen ungerechtfertigt als "Hater" bezeichnet wird, weiß man nicht, ob man darüber lachen oder weinen soll. Okay, es ist Februar und damit zugleich der Jahrestag für Aufruhr um SPIDER-MAN.
Der Auslöser des Eklats ist diesmal nicht das Hochzeits-Heft, sondern die allererste Nummer aus der mexikanischen Eigenproduktion von La Prensa. In drei Monaten intensiver Arbeit ist ein druckfähiges High-End Produkt entstanden, das im November/Dezember 2019 hätte fertig sein können, wenn die US-amerikanischen Wunsch-Gegenleser sich zurückgemeldet hätten. Letzten Endes war es stattdessen Roy Thomas himself, der den Startschuss besiegelte.
Die fertigen englischsprachigen Seiten postete ich - nicht öffentlich - nach und nach in einer geschlossenen, sehr kleinen Facebook-Gruppe. Der Text war mehr eine Interpretation als eine wortwörtliche Übersetzung…
So spricht Spider-Man beim Kampf gegen eine Gangsterbande im spanisch-mexikanischen Original von "Mal sehen, wie lange ich brauche". Daraus machte ich "my time is precious" (Meine Zeit ist kostbar). Auch an vielen anderen Stellen habe ich den Originaltext verändert, ergänzt oder völlig andere Formulierungen verwendet. Peter Parker nimmt Gwen im Original nicht in den Arm (in his arms), Gwen ist "eingesperrt" statt verlassen (left), dass der Schurke morgen besser zuhören wird, wurde in meiner Version zum Treffen mit dem nichtvorhandenen Richter (meet the judge), es gab keine verdammten Bullen (damned cops) und auch keine Handschellen (handcuffs), stattdessen steht im spanischen Text sinngemäß "hold me well".
Beim Beobachten des Behälters fragt der zukünftige Ferric Man, nach der "Schuld" statt dem Scheitern (fail), seine Versteinerung (petrified) wäre sinngemäß "did not resist". Auch die Forschung (research and development) kommt an der entsprechenden Stelle im Original nicht vor. Aus "checked it" machte ich "new gained powers", aus "I am powerful" wurde "beyond comparison" usw.
Weitere Beispiele (wörtlicher O-Ton / meine Übersetzung)
"I will design my suit" - "I need a super-villain costume"
"this man" - "this thief" ("Dieb" statt "Mann")
"Stop him! There's no escape!" - "Run, we gotta get away from him!"
"to everyones amazement the bullets…" - "the policemen try to shoot him, but…"
(im O-Ton sind keine Polizisten genannt)
"heavens" - "What is this?"
"Yes, aunt" - "I will, Aunt!"
"Who is he?" - "Who or what is he?" ("oder was" hinzugefügt)
"I will kill you" - "I'll knock you out first" (stark abgemildert)
"This time I won't let you keep mocking me" - "Be warned, Insect…" (keine Warnung im O-Ton)
"While Spider-Man complains his pain" - "With one single punch Spider-Man almost broke his hand"
(ein "einziger Schlag" statt Schmerz)
"It's not possible! It seems like I hit a steel ball" - "Such a hurt… It feels like I hit a tank"
("Panzer" anstelle einer Stahlkugel)
"The people looking at each other…" - "a crowd of spectators"
(Gruppe/Menge von Zuschauern statt "Leute")
"being buried like this" - "not revealing his identity" ("Identität" hinzugefügt)
Wenn mir jetzt Einer erzählen will, dass meine englischsprachigen Seiten nicht zur (nennen wir es mal) "Orientierung" für den neuesten Output einer anderen Werkstatt gedient haben soll, frage ich mich, in welchem Parallel-Universum das hätte sein sollen? Hiermit habe ich meinem Ärger etwas Luft gemacht, lächle den Schmerz weg und poste nun hier alle 23 Seiten. Zudem versuche ich das Ganze als Kompliment dafür zu sehen, dass ich bei der Übersetzung vom Spanischen ins Englische einen guten Job gemacht habe. Darauf ein Corona. ¡Salud!
Wenn man im weltweiten Netz von grünen Trollen ungerechtfertigt als "Hater" bezeichnet wird, weiß man nicht, ob man darüber lachen oder weinen soll. Okay, es ist Februar und damit zugleich der Jahrestag für Aufruhr um SPIDER-MAN.
Der Auslöser des Eklats ist diesmal nicht das Hochzeits-Heft, sondern die allererste Nummer aus der mexikanischen Eigenproduktion von La Prensa. In drei Monaten intensiver Arbeit ist ein druckfähiges High-End Produkt entstanden, das im November/Dezember 2019 hätte fertig sein können, wenn die US-amerikanischen Wunsch-Gegenleser sich zurückgemeldet hätten. Letzten Endes war es stattdessen Roy Thomas himself, der den Startschuss besiegelte.
Die fertigen englischsprachigen Seiten postete ich - nicht öffentlich - nach und nach in einer geschlossenen, sehr kleinen Facebook-Gruppe. Der Text war mehr eine Interpretation als eine wortwörtliche Übersetzung…
So spricht Spider-Man beim Kampf gegen eine Gangsterbande im spanisch-mexikanischen Original von "Mal sehen, wie lange ich brauche". Daraus machte ich "my time is precious" (Meine Zeit ist kostbar). Auch an vielen anderen Stellen habe ich den Originaltext verändert, ergänzt oder völlig andere Formulierungen verwendet. Peter Parker nimmt Gwen im Original nicht in den Arm (in his arms), Gwen ist "eingesperrt" statt verlassen (left), dass der Schurke morgen besser zuhören wird, wurde in meiner Version zum Treffen mit dem nichtvorhandenen Richter (meet the judge), es gab keine verdammten Bullen (damned cops) und auch keine Handschellen (handcuffs), stattdessen steht im spanischen Text sinngemäß "hold me well".
Beim Beobachten des Behälters fragt der zukünftige Ferric Man, nach der "Schuld" statt dem Scheitern (fail), seine Versteinerung (petrified) wäre sinngemäß "did not resist". Auch die Forschung (research and development) kommt an der entsprechenden Stelle im Original nicht vor. Aus "checked it" machte ich "new gained powers", aus "I am powerful" wurde "beyond comparison" usw.
Weitere Beispiele (wörtlicher O-Ton / meine Übersetzung)
"I will design my suit" - "I need a super-villain costume"
"this man" - "this thief" ("Dieb" statt "Mann")
"Stop him! There's no escape!" - "Run, we gotta get away from him!"
"to everyones amazement the bullets…" - "the policemen try to shoot him, but…"
(im O-Ton sind keine Polizisten genannt)
"heavens" - "What is this?"
"Yes, aunt" - "I will, Aunt!"
"Who is he?" - "Who or what is he?" ("oder was" hinzugefügt)
"I will kill you" - "I'll knock you out first" (stark abgemildert)
"This time I won't let you keep mocking me" - "Be warned, Insect…" (keine Warnung im O-Ton)
"While Spider-Man complains his pain" - "With one single punch Spider-Man almost broke his hand"
(ein "einziger Schlag" statt Schmerz)
"It's not possible! It seems like I hit a steel ball" - "Such a hurt… It feels like I hit a tank"
("Panzer" anstelle einer Stahlkugel)
"The people looking at each other…" - "a crowd of spectators"
(Gruppe/Menge von Zuschauern statt "Leute")
"being buried like this" - "not revealing his identity" ("Identität" hinzugefügt)
Wenn mir jetzt Einer erzählen will, dass meine englischsprachigen Seiten nicht zur (nennen wir es mal) "Orientierung" für den neuesten Output einer anderen Werkstatt gedient haben soll, frage ich mich, in welchem Parallel-Universum das hätte sein sollen? Hiermit habe ich meinem Ärger etwas Luft gemacht, lächle den Schmerz weg und poste nun hier alle 23 Seiten. Zudem versuche ich das Ganze als Kompliment dafür zu sehen, dass ich bei der Übersetzung vom Spanischen ins Englische einen guten Job gemacht habe. Darauf ein Corona. ¡Salud!
Samstag, 8. Februar 2020
Spider-Man re-covered...
Ich liebe es, Titelbilder so zu gestalten, wie ich sie gerne als Heft hätte. Nun gibt es für die französischen SPIDER-MAN Eigenproduktionen aus Telejunior keine richtigen Cover. Doch was wäre wenn man die Motive als Grundlage nähme, die John Romita sr. exklusiv für die italienischen Alben von Max Bunker Press gezeichnet hat?
Man könnte den Inhalt mit jeweils zwei Stories füllen und die Motive mit der Schläger-Gang, dem Prowler, der Echse, der Spinnenfrau und für das Abenteuer im schneebedeckten Alaska passend überarbeiten. Immerhin hat der Condor Verlag zehn dieser Geschichten auf Deutsch veröffentlicht, wenn auch teilweise gekürzt.
1 - zu "100 Millionen für ein Leben" (Marvel Comic-Stars Nr. 4)
2 - passend zu "La Fureur du Lézard" (Telejunior Nr. 4)
3 - passend zu "10000 Dollar Belohnung" (Marvel Comic-Stars Nr. 2)
4 - passend zu Telejunior Nr. 7-8
5 - passend zu "Die Spinnenfrau" (Die Spinne Nr. 37)
6 - passend zu "Die eiserne Falle" (Marvel Comic-Stars Nr. 3)
Freitag, 7. Februar 2020
Das Tor zum Kosmos - auf einer Wellenlänge
(M)ein ausführlicher Bericht über "La Porte Etroite", das zweiteilige Abenteuer des Silver Surfers außer der Reihe, erschien in Das sagte Nuff! Nr. 10 https://blog.montyarnold.de/2019/03/12/silver-surfer-23/
Das Condor-typische (gelbe) Cover mit einer nachgezeichneten Kollage aus verschiedenen Figuren aus dem Inhalt und einem völlig ausdruckslosen Silver Surfer passt meiner Meinung nach überhaupt nicht und ist eher ein Ärgernis. Ebenfalls ein condorianisches Muss war natürlich Spider-Man alias DIE SPINNE in der oberen rechten Ecke, der als Präsentator für Marvel Comic-Sonderheft Nr. 7 herhalten musste.
Wenn Einen so etwas wurmt, wünscht man sich Alternativen. Deshalb kommen hier wieder zwei Vorschläge aus dem What If?-Universum der grafischen Gestaltung. Passend zum Inhalt der Condor-Ausgabe wurden die Titelbilder von Nova Nr. 5 und 25 von Jean-Yves Mitton gezeichnet und getuscht. Die US-Pseudo-Version könnte also so aussehen wie folgt...
Das Condor-typische (gelbe) Cover mit einer nachgezeichneten Kollage aus verschiedenen Figuren aus dem Inhalt und einem völlig ausdruckslosen Silver Surfer passt meiner Meinung nach überhaupt nicht und ist eher ein Ärgernis. Ebenfalls ein condorianisches Muss war natürlich Spider-Man alias DIE SPINNE in der oberen rechten Ecke, der als Präsentator für Marvel Comic-Sonderheft Nr. 7 herhalten musste.
Wenn Einen so etwas wurmt, wünscht man sich Alternativen. Deshalb kommen hier wieder zwei Vorschläge aus dem What If?-Universum der grafischen Gestaltung. Passend zum Inhalt der Condor-Ausgabe wurden die Titelbilder von Nova Nr. 5 und 25 von Jean-Yves Mitton gezeichnet und getuscht. Die US-Pseudo-Version könnte also so aussehen wie folgt...
Donnerstag, 6. Februar 2020
Marvel adhäsiv... Paninis Leserbindung
Die Geschichte von Marvel in 96 Bildern
In den Panini News für März 2020 ist es groß abgebildet, das Marvel-Stickeralbum. Spätestens bei den Motiven von Fantastic Four #1 (von 1961) und Avengers #92 (1971) hatte mich der Verlag in seiner Klebefalle...Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich zuletzt ein Panini-Album hatte, dessen Aufkleber ich sammelte, tauschte und versuchte zu vervollständigen. Das muss Jahrzehnte her sein. Im Februar 2020 jedoch konnte ich nicht widerstehen. Vier Monate brauche ich nun die aktuellen Hefte der Serien Spider-Man, Avengers und Deadpool. So komme ich immerhin dazu, mal wieder dem derzeitigen Geschehen im Marvel-Universum beizuwohnen.
Die laut Panini-Text "bebilderte Reise zu den größten Ereignissen in der Geschichte von Marvel" fasziniert mich schon jetzt... und ich mutiere wieder zum kleinen Fanboy, der versucht, seine Sticker so präzise wie möglich auf die dafür vorgesehenen Flächen zu kleben.
Let the fun begin!
Spider-Man #14-17
Avengers #14-17
und Deadpool #14-17
(alle monatlich ab Februar bis Mai 2020 am Kiosk oder beim Comichändler erhältlich)
Montag, 13. Januar 2020
ER Cruz und die drei Damen vom Hexenkessel
Ein weiterer Künstler der "philippinischen Invasion" bei DC Comics Anfang der 1970er Jahre ist Eufronio Reyes Cruz, der seine Werke mit "ER Cruz" signierte. Vor seiner Zeit bei DC hatte er mehrere Jahre für Tony DeZunigas Studio gearbeitet. Sein Zeichenstil weist einen starken asiatischen Einfluss auf und machte ihn deshalb einzigartig in DCs Horror-Anthologien wie "The Unexpected", "House Of Mystery", "House Of Secrets", "Ghosts" und "Witching Hour".
Insbesondere seine Intros für die Geisterstunde des Hexentrios Morded, Mildred und Cynthia wussten zu beeindrucken. Zwar waren die Witze oft flach, aber im Zusammenspiel mit den Zeichnungen prägend für "Witching Hour" und deren schwarzen Humor. Bei ER Cruz' anderen Arbeiten fällt besonders seine Darstellung von Wasser, Wellen und Schiffen auf, mit der es ihm immer wieder gelang, die passende Düsternis auf Papier zu bringen.
Prägend für die deutsche Horror-Serie des Williams- bzw- Bildschriftenverlags bleiben aber die Hexenintros des 1934 geborenen Künstlers, der in den 1980er Jahren u.a. für das Warren-Magazin "Eerie" und Anfang bis Mitte der 1990er an Marvels "Conan" arbeitete. Nach Alex Toth, Neal Adams, George Tuska und John Calnan übernahm ER Cruz nach zwei vorangegangenen Hexen-Einseiter und mit nur einer Ausnahme die Intros komplett bis zur Einstellung von "Witching Hour". Seine Arbeiten erschienen in den US-Nummern 35, 37, 39-85 und nach dem Übergang der Horror-Reihen in "The Unexepected" in den dortigen Nummern 189, 191, 193 und 195-197.
Etwa die Hälfte der Hexenintros von ER Cruz erschien auch auf Deutsch, wobei die Reihenfolge eher willkürlich ausfiel. Bei einer Anthologie-Reihe wie "Horror" ist das natürlich nicht schlimm, da die Stories meist keinerlei Bezug zueinander aufweisen.
Insbesondere seine Intros für die Geisterstunde des Hexentrios Morded, Mildred und Cynthia wussten zu beeindrucken. Zwar waren die Witze oft flach, aber im Zusammenspiel mit den Zeichnungen prägend für "Witching Hour" und deren schwarzen Humor. Bei ER Cruz' anderen Arbeiten fällt besonders seine Darstellung von Wasser, Wellen und Schiffen auf, mit der es ihm immer wieder gelang, die passende Düsternis auf Papier zu bringen.
Prägend für die deutsche Horror-Serie des Williams- bzw- Bildschriftenverlags bleiben aber die Hexenintros des 1934 geborenen Künstlers, der in den 1980er Jahren u.a. für das Warren-Magazin "Eerie" und Anfang bis Mitte der 1990er an Marvels "Conan" arbeitete. Nach Alex Toth, Neal Adams, George Tuska und John Calnan übernahm ER Cruz nach zwei vorangegangenen Hexen-Einseiter und mit nur einer Ausnahme die Intros komplett bis zur Einstellung von "Witching Hour". Seine Arbeiten erschienen in den US-Nummern 35, 37, 39-85 und nach dem Übergang der Horror-Reihen in "The Unexepected" in den dortigen Nummern 189, 191, 193 und 195-197.
Etwa die Hälfte der Hexenintros von ER Cruz erschien auch auf Deutsch, wobei die Reihenfolge eher willkürlich ausfiel. Bei einer Anthologie-Reihe wie "Horror" ist das natürlich nicht schlimm, da die Stories meist keinerlei Bezug zueinander aufweisen.
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