(Les Aventures de Spider-Man)
Der Condor Verlag ist nicht gerade bekannt für Kontinuität bei seinen Marvel-Veröffentlichungen. Zwischen längere, abgeschlossene Stories packten die Verantwortlichen gerne Füllmaterial unbekannter Herkunft, das dem Fan und Leser durchaus Rätsel aufgeben konnte.
In der Zeit als Hajo F. Breuer die deutschen Marvels redaktionell betreute, streckte er seine Fühler auch ins Nachbarland Frankreich aus. Dort hatte er u.a. Verbindungen zu Editions Lombard, von denen er wenig später u.a. die Serie "Rick" (Ric Hochet, besser bekannt als Rick Master) für Bastei übersetzte.
Neben einer zweiteiligen SILVER SURFER-Story, die Editions Lug für die Anthologie-Reihe NOVA kreierte (dt. in Marvel Comic-Sonderheft Nr. 7), kam weiteres französisches Originalmaterial in die Condor-Hefte. Insgesamt wurden zehn Kurzgeschichten veröffentlicht, deren Qualität sowohl zeichnerisch als auch textlich schwankte. Zudem kürzte der deutsche Verlag ganze Teile und passte das Layout den Gegebenheiten an.
In zwei dieser Geschichten taucht Gwen Stacy auf. Für Condor-Leser aufgrund des späten Einstiegs mit US-Amazing Spider-Man #150 im ersten DIE SPINNE-Magazin wohl kaum bekannt und deshalb vermutlich schwer zuzuordnen.
Die Kurzgeschichten stammen aus dem TV-Begleitmagazin TELEjunior, das zu den aktuellen Fernsehserien, die in Frankreich zu diesem Zeitpunkt für junge Menschen liefen, Comics brachte. "Fenn Hong Kong Pfui", "Mit Schirm, Charme und Melone", "Mr. Magoo", "Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann" waren ebenso vertreten wie "Spider-Man" und der Kino-Erfolg "Krieg der Sterne".
Condor veröffentlichte die Geschichten in willkürlicher Reihenfolge. Der Druck ist teilweise besser, doch in typisch blassen Farben gehalten, wenn man diese mit den eher düsteren, stimmungsvollen Originalen vergleicht. In späteren Jahren brachte TELEjunior auch eigene Stories von HULK, CAPTAIN AMERICA und NAMOR, dem SUB-MARINER. Nachfolgend eine chronologische Zuordnung, die es bislang noch nirgends gab…
Die ersten Stories und Plots stammen von Norbert Fersen, Yves und Patricia Chantereau, die nach wenigen Episoden von Gérald Forton abgelöst wurden, der die französische SPIDER-MAN-Serie in TELEjunior längere Zeit betreute. Forton ist in Deutschland hauptsächlich für seine Arbeit an der Comic-Reihe BOB MORANE ("Abenteuer Classics" bei Feest) bekannt.
TELEjunior #1 - "Cent Milliards pour une Vie!" (August 1977)
In: Marvel Comic-Stars Nr. 4
- "100 Millionen für ein Leben" (6 Seiten, ungekürzt, ein Panel überdeckt)
TELEjunior #2 - "L'Anniversaire de Gwen" (Oktober 1977)
In: Marvel Comic-Stars Nr. 9
- "Eine Spinne denkt zurück..." (gekürzt/ummontiert, 6 von 8 Seiten)
TELEjunior #5 - "10000 Dollars Pour la Capture de..." (Dezember 1977)
In: Marvel Comic-Stars Nr. 2
- "10000 Dollar Belohnung" (gekürzt, 6 von 7 Seiten)
TELEjunior #6 - " (Jan 1978); “Signé Scorpion”
In: Marvel-Comic-Sonderheft Nr. 5
- "Im Zeichen des Skorpion" (7 Seiten ungekürzt)
TELEjunior #8 - " (Mar 1978); “L’Araignée voit… Rouge!”
In: Marvel Comic-Stars Nr. 4
- "Abenteuer im Wilden Westen" (gekürzt, 6 von 7 Seiten)
TELEjunior #9 - " (1978); “En Double”
In: Die Spinne Nr. 32
- "Der Doppelgänger" (7 Seiten ungekürzt)
TELEjunior #10 - " (1978); “Spider Woman”
In: Die Spinne Nr. 37
- "Die Spinnenfrau" (7 Seiten ungekürzt)
TELEjunior #11 - " (Jun 1978); “Le Piège!”
In: Marvel Comic-Stars Nr. 3
- "Die eiserne Falle" (gekürzt, 6 von 7 Seiten)
TELEjunior #12 - " (Jul 1978); “Vertigol" (Juli 1978)
In: Marvel Comic-Stars Nr. 3
- "Der Wahnsinn kommt auf leisen Sohlen" (gekürzt, 6 von 7 Seiten)
TELEjunior #13 - "SOS" (August 1978)
In: Marvel Comic-Stars Nr. 2
- "S.O.S." (gekürzt, 6 von 7 Seiten)
Samstag, 30. November 2019
Donnerstag, 26. September 2019
Bastei zeigt… Spider-Man!
Wie jetzt? Anno 1988 war unser freundlicher Nachbar "Die Spinne" doch fest bei Condor unter Vertrag?! Nun ja, der nicht gerade durch lesefreundliche Comic-Bearbeitung bekannte Bastei Verlag sicherte sich Ende der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre immer wieder Lizenzrechte für den Abdruck von Marvel Comics. Darunter u.a. PUNISHER (1990), GHOST RIDER (1991), NICK FURY und ROBOCOP. Während die Marvel-Stars in den Alben und großformatigen Bastei-Heften noch relativ glimpflich davonkamen, war die deutsche Version so mancher Story von Stan Lee und Steve Ditko oder Jack Kirby eher ein Graus (Gespenster Geschichten Nr. 1075 und 1086 von 1995).
Neben diversen Kinder-Comics wie dem Star Wars Ableger EWOKS und MUPPET BABIES, die in den USA unter Marvels Sub-Label "Star Comics" liefen, fanden sich auch CLOAK & DAGGER als "Licht und Schatten" und die 6teilige Mini-Serie LONGSHOT im Bastei-Fundus. Die Verantwortlichen aus Bergisch Gladbach schnürten sich die sechs Teile für vier großformatige Hefte zurecht. Autorin Ann Nocenti und Zeichner Arthur Adams hatten sich das so sicherlich nicht gedacht.
In Longshot #4 tauchen SPIDER-MAN und SHE-HULK auf. Diese Nummer brachte der Bastei-Verlag zwar ungekürzt, aber über die Hefte Nr. 2-3 verteilt. Nach der Mini-Serie stieg LONGSHOT bei den X-MEN ein. Zuerst in Uncanny X-Men Annual #10 von 1986, um schließlich innerhalb der regulären Uncanny X-Men-Serie ab #215 für die nächsten Jahre zu bleiben.
Da Condors Gruppe X-Taschenbuch-Reihe kurz nach Secret Wars II endet, kommt LONGSHOT in Deutschland nicht zum Tragen. Denn als Panini 1997 mit Uncanny X-Men #318 in die laufende Serie einsteigt, hat der Held das Team längst verlassen.
Für Spider-Man Fans und Komplettsammler bleiben Longshot Nr. 1-4 von Bastei unerlässlich. Für alle, die die Story noch nicht kennen, hier ein paar Eindrücke und auch das Originalmotiv der US #4, welches Bastei in Heft Nr. 2 abgedruckt hat.
Montag, 23. September 2019
Marvel Movie Collection (1) bis (6) erschienen
… (7) und (8) angekündigt.
Ich mag die Marvel Movie Collection. Insgesamt sollen zehn Hardcover-Bände zum verhältnismäßig kleinen Preis von 14,99 EUR erscheinen. Mittlerweile liegen sechs davon vor und zwei weitere sind bereits mit Inhalt und Titel angekündigt. Hier deshalb kurz die aktuelle Auflistung, damit das Rückenbild im Regal auch stimmt:
(1) Spider-Man: Homecoming
(2) The Avengers
(3) Iron Man 3
(4) Guardians Of The Galaxy
(5) Avengers: Age Of Ultron
(6) Doctor Strange
(7) The First Avenger: Civil War
(8) Thor: Tag der Entscheidung
Der Inhalt ist immer auf den jeweiligen Film abgestimmt und enthält meist klassisches und aktuelleres Material aus dem Marvel-Fundus. Dadurch kommen immer wieder schöne Klassiker zum erneuten Abdruck. Eines der Highlights ist z.B. die dt. Erstveröffentlichung des Original-GROOTs aus Tales To Astonish #13 im Guardians Of The Galaxy-Band.
Für Klassik-Fans bringt Avengers: Age Of Ultron mal wieder Avengers #57-58, die in den letzten Jahren fast schon inflationär abgedruckt wurden. Avengers #57 kommt dabei auf insgesamt 7 deutsche Veröffentlichungen, wenn man die von bsv und Williams mitzählt. Bei #58 sind es zwei weniger, da diese Story in den bsv-Hit Comics und in der Avengers Anthologie von Panini nicht abgedruckt wurde. Dennoch sind diese beiden Schlüsselausgaben mit dem ersten Auftritt von Vision im Silver Age der Comics essenziell und ein absolutes Must-Have.
Ähnlich ist es bei Dr. Strange. Die beiden Kurzgeschichten aus Strange Tales #110 und 115 wurden mehrfach auf Deutsch von Panini, Hachette und Williams veröffentlicht. Auch Marvel Premiere #14 erscheint nicht zum ersten Mal auf Deutsch. Trotzdem kann hier uneingeschränkt zugegriffen werden, da man zu den Klassikern immer noch einige Storys und Infos mitbekommt, die die Filmhandlung durchaus plausibler machen.
Als kleiner Bonus sind auch die US-Originalcover der beiden Strange Tales abgedruckt, obwohl dort die Menschliche Fackel zu sehen ist, da der strange Doc zunächst nur als Zusatz-Held gedacht war.
Für den 8. Band ist ein Klassiker von Walt Simonson angekündigt, auf dessen Wiederlesen ich mich jetzt schon freue.
Ich mag die Marvel Movie Collection. Insgesamt sollen zehn Hardcover-Bände zum verhältnismäßig kleinen Preis von 14,99 EUR erscheinen. Mittlerweile liegen sechs davon vor und zwei weitere sind bereits mit Inhalt und Titel angekündigt. Hier deshalb kurz die aktuelle Auflistung, damit das Rückenbild im Regal auch stimmt:
(1) Spider-Man: Homecoming
(2) The Avengers
(3) Iron Man 3
(4) Guardians Of The Galaxy
(5) Avengers: Age Of Ultron
(6) Doctor Strange
(7) The First Avenger: Civil War
(8) Thor: Tag der Entscheidung
Der Inhalt ist immer auf den jeweiligen Film abgestimmt und enthält meist klassisches und aktuelleres Material aus dem Marvel-Fundus. Dadurch kommen immer wieder schöne Klassiker zum erneuten Abdruck. Eines der Highlights ist z.B. die dt. Erstveröffentlichung des Original-GROOTs aus Tales To Astonish #13 im Guardians Of The Galaxy-Band.
Für Klassik-Fans bringt Avengers: Age Of Ultron mal wieder Avengers #57-58, die in den letzten Jahren fast schon inflationär abgedruckt wurden. Avengers #57 kommt dabei auf insgesamt 7 deutsche Veröffentlichungen, wenn man die von bsv und Williams mitzählt. Bei #58 sind es zwei weniger, da diese Story in den bsv-Hit Comics und in der Avengers Anthologie von Panini nicht abgedruckt wurde. Dennoch sind diese beiden Schlüsselausgaben mit dem ersten Auftritt von Vision im Silver Age der Comics essenziell und ein absolutes Must-Have.
Ähnlich ist es bei Dr. Strange. Die beiden Kurzgeschichten aus Strange Tales #110 und 115 wurden mehrfach auf Deutsch von Panini, Hachette und Williams veröffentlicht. Auch Marvel Premiere #14 erscheint nicht zum ersten Mal auf Deutsch. Trotzdem kann hier uneingeschränkt zugegriffen werden, da man zu den Klassikern immer noch einige Storys und Infos mitbekommt, die die Filmhandlung durchaus plausibler machen.
Als kleiner Bonus sind auch die US-Originalcover der beiden Strange Tales abgedruckt, obwohl dort die Menschliche Fackel zu sehen ist, da der strange Doc zunächst nur als Zusatz-Held gedacht war.
Für den 8. Band ist ein Klassiker von Walt Simonson angekündigt, auf dessen Wiederlesen ich mich jetzt schon freue.
Sonntag, 22. September 2019
Deutsche Erstveröffentlichung - Der Silver Surfer
Aus heutiger Sicht ist manche Verlagspolitik, aber auch manche Leser-Kaufentscheidung kaum nachzuvollziehen. Die erste Serie des Silver Surfers umfasste achtzehn US-Ausgaben. Die ersten sieben davon hatten einen Story-Anteil von 38-40 Seiten. Dementsprechend waren die Hefte teurer und deshalb kein Verkaufsschlager. Deshalb schwenkte Marvel um und teilte die Storys in zwei Hälften bzw. legte sie auf den normalen Umfang von 20 Seiten für den Rest der Serie an und senkte den Verkaufspreis gleichzeitig um 40%. Dennoch konnte selbst dieser harte Schnitt die Serie nicht vor dem endgültigen Aus retten.
Obwohl der Silver Surfer als Charakter aus den Comics der Fantastic Four hervorging und dort sehr beliebt war, erreichte er seine Popularität und den Kultcharakter erst im Zuge der preislich erschwinglicheren Nachdrucke, die ein paar Jahre später erschienen. In Deutschland erschien der Surfer zunächst als Zweitstory-Held in den Thor-Heften des Williams Verlags. Durch die begrenzte Anzahl an Seiten erschienen die Geschichten oft dreigeteilt, so dass es bei monatlichem Veröffentlichungsmodus meist ein Vierteljahr dauerte, bis das jeweilige Ende erreicht war.
Mit der Einstellung der Thor-Serie wurde der Silver Surfer nicht weitergeführt. Williams kam in Thor Nr. 1-33 bis US-Silver Surfer #11. Die zwölfte Nummer wurde zwar noch angekündigt, konnte aber nicht mehr erscheinen. Trotz weniger minimaler Kürzungen, vernünftiger Übersetzung und schöner Farbgebung hatte der galaktische Surfer mit der Umstellung von Papier, Formaten und verschiedenen Schriftarten zu kämpfen. Ein einheitliches Bild sieht anders aus. Dennoch ist und bleibt der Williams'sche "Silberstürmer" ein tolles Objekt, das seinesgleichen sucht.
Weit weniger Aufmerksamkeit erhielt der Surfer beim Condor Verlag. Dennoch war dies für den geneigten deutschen Leser lange Zeit die einzige Alternative. Und immerhin brachte Condor die nachfolgenden vier US-Ausgaben nach Williams als deutsche Erstveröffentlichung. Der Leser musste sie sich nur zusammensuchen. Marvel Comic-Sonderheft Nr. 4, Spinne Taschenbuch Nr. 8 und Spinne Nr. 15-16 setzten die Serie fort. Außerdem gab es noch einen französischen Einschub und die von Jack Kirby gezeichnete Abschlussnummer in Marvel Comic-Stars Nr. 1, deren Ende allerdings offenblieb.
Panini druckte die ersten fünf Abenteuer anno 1998 in Marvel Klassik Bd. 2 nach. Die Farbgebung entsprach der damaligen US-Masterworks-Reihe und war trotz aller Bemühungen nicht das Gelbe vom Ei. Die viel zu geringe Auflage ließ die Preise auf dem Sammlermarkt rasch in die Höhe schnellen. Ironischerweise war es beim 7. Marvel Klassik-Band genau umgekehrt. Trotz deutscher Erstveröffentlichungen bekam man das Hardcover schon kurz nach Veröffentlichung für Preise deutlich unter dem ursprünglichen VK.
Wie auch immer, Marvel Klassik 2 wurde 2017 bei Hachette mit neuer Übersetzung in gleicher Farbgebung wie 1998 nachgedruckt und erschien preiswert als Classic-Band XIV der Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung. Dennoch möchte ich die alten Zeiten nicht missen, in denen es noch schwer war, an Infos und Comics zu kommen. Und bislang hat es auch noch kein deutscher Verlag geschafft, die ultimative Version herauszubringen.
Obwohl der Silver Surfer als Charakter aus den Comics der Fantastic Four hervorging und dort sehr beliebt war, erreichte er seine Popularität und den Kultcharakter erst im Zuge der preislich erschwinglicheren Nachdrucke, die ein paar Jahre später erschienen. In Deutschland erschien der Surfer zunächst als Zweitstory-Held in den Thor-Heften des Williams Verlags. Durch die begrenzte Anzahl an Seiten erschienen die Geschichten oft dreigeteilt, so dass es bei monatlichem Veröffentlichungsmodus meist ein Vierteljahr dauerte, bis das jeweilige Ende erreicht war.
Mit der Einstellung der Thor-Serie wurde der Silver Surfer nicht weitergeführt. Williams kam in Thor Nr. 1-33 bis US-Silver Surfer #11. Die zwölfte Nummer wurde zwar noch angekündigt, konnte aber nicht mehr erscheinen. Trotz weniger minimaler Kürzungen, vernünftiger Übersetzung und schöner Farbgebung hatte der galaktische Surfer mit der Umstellung von Papier, Formaten und verschiedenen Schriftarten zu kämpfen. Ein einheitliches Bild sieht anders aus. Dennoch ist und bleibt der Williams'sche "Silberstürmer" ein tolles Objekt, das seinesgleichen sucht.
Weit weniger Aufmerksamkeit erhielt der Surfer beim Condor Verlag. Dennoch war dies für den geneigten deutschen Leser lange Zeit die einzige Alternative. Und immerhin brachte Condor die nachfolgenden vier US-Ausgaben nach Williams als deutsche Erstveröffentlichung. Der Leser musste sie sich nur zusammensuchen. Marvel Comic-Sonderheft Nr. 4, Spinne Taschenbuch Nr. 8 und Spinne Nr. 15-16 setzten die Serie fort. Außerdem gab es noch einen französischen Einschub und die von Jack Kirby gezeichnete Abschlussnummer in Marvel Comic-Stars Nr. 1, deren Ende allerdings offenblieb.
Panini druckte die ersten fünf Abenteuer anno 1998 in Marvel Klassik Bd. 2 nach. Die Farbgebung entsprach der damaligen US-Masterworks-Reihe und war trotz aller Bemühungen nicht das Gelbe vom Ei. Die viel zu geringe Auflage ließ die Preise auf dem Sammlermarkt rasch in die Höhe schnellen. Ironischerweise war es beim 7. Marvel Klassik-Band genau umgekehrt. Trotz deutscher Erstveröffentlichungen bekam man das Hardcover schon kurz nach Veröffentlichung für Preise deutlich unter dem ursprünglichen VK.
Wie auch immer, Marvel Klassik 2 wurde 2017 bei Hachette mit neuer Übersetzung in gleicher Farbgebung wie 1998 nachgedruckt und erschien preiswert als Classic-Band XIV der Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung. Dennoch möchte ich die alten Zeiten nicht missen, in denen es noch schwer war, an Infos und Comics zu kommen. Und bislang hat es auch noch kein deutscher Verlag geschafft, die ultimative Version herauszubringen.
Donnerstag, 12. September 2019
THOR Fakes...
Hier nochmal alle digital gebastelten THOR-Cover im Williams-Stil inkl. der beiden Annuals. Die Nummerierung entspräche der Fortsetzung der Williams-Serie nach Nr. 1-33. Da der Verlag fast alle Titelbilder für die Einleitungen in den Spinne-Heften verwendet hat, hätten die Cover aus dem Zeitraum Journey Into Mystery #116 bis Thor #150 tatsächlich so oder ähnlich aussehen können...
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