Testphase bei Hachette Collections abgeschlossen.
Nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit lancierte Hachette Collections von September bis Oktober 2017 eine vierbändige Testphase von "The Savage Sword Of Conan". Sollte die Reihe tatsächlich in Serie gehen, ist diese auf 70 Bände mit etwa 150-160 Seiten je Nummer angelegt. Das Besondere ist, dass es sich bei dem schwarzweißen Inhalt um Material aus den US-Magazin-Serien "Savage Tales" und "The Savage Sword Of Conan" handelt, die seinerzeit nicht den Richtlinien der Comics Code Authority unterlagen.
Für den Interessierten war es nicht ganz einfach an die Testbände zu kommen, da diese nur in ausgewählten Regionen und Shops zum Verkauf auslagen. Die überformatige Pappe mit der die Bücher zusammen eingeschweißt ausgeliefert wurden, passte kaum in die Regale und die Filialen von Rewe und Edeka zum Beispiel hatten jeweils nur zwei Exemplare pro Nummer vorrätig. Das Überformat ließ auch kaum Möglichkeiten, die Verkaufspappe unbeschädigt zu erwerben.
Der "erwachsene" Inhalt ist nicht nur für Marvel-Fans interessant. Im Gegensatz zur Comicheft-Version enthält Bd. 1 beispielsweise "Die Tochter des Eisriesen" in der unzensierten Schwarzweiß-Fassung aus "Savage Tales". Außerdem befinden sich CONAN-Stories im Inhalt, die es bislang nicht auf Deutsch gab oder die nur schwer zu beschaffen waren, da sie wie z.B. "Das Geheimnis des Schädelflusses" zuvor nur in Fanzines wie dem österreichischen "ACTION" oder ähnlich Vergleichbarem erschienen sind.
Deutsche Erstveröffentlichungen befinden sich in allen vier Testbänden. Vom übrigen Material erschien in der Vergangenheit einiges in Hethkes SPRECHBLASE, der CONAN-Hardcoverreihe, sowie ein paar wenige Sachen bei Panini.
Die Nr. 1 von Hachette lag zum Einstiegspreis von 3,99 EUR in den Läden aus. Auf Ebay wurden für eine Handvoll von verschiedenen Anbietern zum Verkauf angebotenen Exemplare meist um die 17-18 EUR zzgl. Versandkosten gezahlt. Wie bei den anderen Hachette-Buchserien gab es die Nr. 2 für 8,99 EUR. Ab der dritten Ausgabe lag der Neupreis bei 12,99 EUR. Nur wenige Interessierte konnten alle vier Testbände ergattern. Dem letzten Band lag eine Gutschein-Karte bei, welche bei Einsendung an den Verlag bzw. Vertrieb zu einer kostenlosen Nr. 5 einlädt, sollte "The Savage Sword Of Conan" nach der Testphase in die 70-Bändige Serie gehen. Zumindest in Italien und Frankreich scheint das Format bereits erfolgreich zu laufen.
Freitag, 3. November 2017
Samstag, 28. Oktober 2017
DIE SUPERHELDEN-SAMMLUNG (Klassiker Teil 2)
Wie schnell die Zeit vergeht… Gefühlt ist es erst ein paar Tage her, in Wirklichkeit jedoch schon fast ein halbes Jahr, dass hier die regulären Bände aus Hachettes Superhelden-Sammlung besprochen wurden. Inzwischen gibt es etwa doppelt so viele wie beim letzten Stand und der Verlag hat in Zusammenarbeit mit Panini wieder einige interessante Marvel-Klassiker mit in seine Hardcover gepackt.
Natürlich sind es meist Schlüsselhefte, die in den letzten fünfzig Jahren mehrfach auf Deutsch von verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden. Nichtsdestrotrotz folgt hier eine kleine Übersicht der klassischen Highlights, die in keiner Sammlung fehlen sollten. Diesmal in umgekehrter Reihenfolge, also dem neuesten Band zuerst.
Bd. 21 - NICK FURY - Sieben gegen die Nazis
Wenn man den Erzählungen des Autors und Marvel-Macher Stan Lee Glauben schenken darf, entstand Nick Fury aus einer Wette heraus. Großspurig behauptete er anno 1963, dass der Lee/Kirby-Stil jedes Comic-Heft verkaufen könnte, selbst wenn der Titel noch so bescheuert wäre. So erschien mit Coveraufdruck Mai "Sgt. Fury And His Howling Commandos". Diese Serie spielte außerhalb des Superhelden-Kontinuums zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Insbesondere die Kämpfe gegen die Nazis machten eine deutsche Veröffentlichung in der Vergangenheit nahezu unmöglich. Erst als Nick Fury zum Agenten der Geheimorganisation S.H.I.E.L.D. erkoren wurde, tauchte er sporadisch bei den FANTASTIC FOUR , den AVENGERS und neben CAPTAIN AMERICA auf, so dass er auch immer wieder in den deutschen Heften des Bildschriftenverlags, Williams und Condor zu sehen war.
Mit "Sieben gegen die Nazis" bringt Hachette ein Stück Marvel-Geschichte, das weder zeitgemäß ist, noch ein erzählerisches Highlight darstellt. Dennoch ist es schön und interessant, die Ursprünge einer Figur zu sehen, die mittlerweile nicht mehr aus dem Marvel-Universum wegzudenken ist. Und zumindest optisch war Schauspieler David Hasselhoff im TV-Movie von 1998 verdammt nah am Geheimagenten Nick Fury dran. Dessen Nachfolger Samuel L. Jackson hat für insgesamt neun Marvel-Filme unterschrieben und wird durch seine Coolness ewig mit dem Charakter verschmolzen bleiben.
Bd. 20 - PUNISHER - Punisher schlägt zu!
Der Bestrafer, ebenfalls ein heikler Marvel-Charakter, der in den 1980er Jahren den Condor Verlag dazu brachte, den Inhalt einiger seiner Spider-Man Hefte unter dem Titel "Die Spinne" kurzfristig zu ändern. Der Selbstjustiziator erschien zum ersten Mal in den späten Spinne-Heften des Williams Verlags. Sein erster Auftritt (in Amazing Spider-Man #129) wurde als Einzelheft bei Panini nachgedruckt und in dieser Version nochmals in der Schuber-Reihe "Spider-Man komplett" wiederveröffentlicht. Hachette bringt Michael Strittmatters Übersetzung nun zum dritten Mal als Einstieg und Auftakt für "Punisher: Das erste Jahr".
Bd. 16 - VISION - Und jetzt… Vision!
Auch hier wird die Panini-Fassung von Avengers #57-58 zum dritten Mal (Marvel Klassiker Avengers 1, Offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic Bd. XII) innerhalb von 2,5 Jahren verwurstet. Aus historischer Sicht durchaus legitim, nur schade, dass anderswo Lücken in der Chronologie nicht geschlossen werden. Der Ursprung des Rächers Vision und seine Verknüpfung mit Ultron werden von Autor Roy Thomas und Zeichner John Buscema in einzigartiger Weise dargestellt. Den Einstieg mit Avengers #57 brachte der Bildschriftenverlag bereits anno 1970 in seiner schwarzweißen Hit Comics-Serie. Auf den zweiten Teil mussten die Leser allerdings sieben Jahre warten, denn die erschien erst im Williams Verlag, dafür komplett in Farbe.
Bd. 13 - BLACK WIDOW - Crimson Dynamo schlägt wieder zu! - Hüte dich vor Black Widow!
Wieder zwei Panini-Klassiker. Der Erstauftritt der Schwarzen Witwe aus Tales Of Suspense #52 erschien als Iron Man-Einzelheft im Jahr 2000 im Beipack zu den Marvel Knights. Eine Verbesserung ist allerdings der Inhalt aus Amazing Spider-Man #86 mit Black Widows charakteristischer und optischer Überarbeitung seitens Marvel. Die unzulängliche Druckvorlage, die für das Schuber-Heft in "Spider-Man komplett" verwendet wurde, tauschte man gottlob aus. So präsentiert sich Natascha Romanoff bzw. Romanova in brillanten Farben.
Bd. 11 - GUARDIANS OF THE GALAXY - Donner im 31. Jahrhundert!
Schade, dass Thor Annual #6 als Teil der Korvac-Saga erst ein Jahr zuvor innerhalb der Offiziellen Marvel-Comic -Sammlung (Classic XXXIX) abgedruckt wurde. Sonst wäre die Story aus dem Jahr 1977 ein Highlight gewesen, das zwar keine Erstveröffentlichung ist, doch erstmals ungekürzt erscheint. Der Condor Verlag hatte 1982 in Marvel Comic-Stars zwei Originalseiten unterschlagen. Das Team der Galaktischen Wächter hatte damals noch eine völlig andere Zusammenstellung. Und obwohl bereits Bronze Age ist und bleibt "Donner im 31. Jahrhundert!" ein Meilenstein der Marvel-Historie.
Bd. 10 - DAREDEVIL - Die Geburt von… Daredevil
Der Teufelkerl aus Hell’s Kitchen mal wieder. Ebenfalls ein Nachdruck des Panini-Einzelhefts aus einem der Jubiläumspacks von 1999, Marvel Klassik Bd. 12 und dem Daredevil Marvel Movie Book von 2003. Die Veröffentlichungen zuvor waren entweder im Taschenbuchformat (Condor, Hulk Tb Nr. 1) oder für den britischen Markt zurechtgestutzt, ent- und wieder eingefärbt (Williams, Die Fantastischen Vier Nr. 1-2). Die Origin des blinden Anwalts und Superhelden bleibt nach wie vor interessant. Schade eigentlich, dass Bill Everett nur die Erstausgabe zeichnete.
Soweit zu den Klassikern. Die Superhelden-Sammlung macht nicht nur optisch etwas her. Die Einleitungstexte und die Entwicklungsgeschichte des jeweiligen Helden auf den hinteren Seiten sind stets sehr informativ, offenbaren Hintergründe und fügen sich gut in den Gesamtkontext ein. Der moderne Sammler mag sich an den frühen Marvelgeschichten vielleicht stören, doch diese sind essentiell und für den klassischen Sammler bietet sich die Gelegenheit zu sehen, was aus seinen Lieblingen inzwischen geworden ist und wie Künstler und Autoren mit den Charakteren umgehen. Das Ganze zu einem mehr als akzeptablen Preis, für den man manche Story aus dem frühen Marvel-Fundus nicht einzeln bekommt. Ich hoffe, dass Hachette die Reihe weiter veröffentlicht und bin schon heiß auf die deutschen Erstveröffentlichungen von HERCULES mit dem ersten Thor Annual und ANGEL mit den Zusatzgeschichten aus den klassischen X-Men Heften, die bislang nicht auf Deutsch erschienen sind.
Natürlich sind es meist Schlüsselhefte, die in den letzten fünfzig Jahren mehrfach auf Deutsch von verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden. Nichtsdestrotrotz folgt hier eine kleine Übersicht der klassischen Highlights, die in keiner Sammlung fehlen sollten. Diesmal in umgekehrter Reihenfolge, also dem neuesten Band zuerst.
Bd. 21 - NICK FURY - Sieben gegen die Nazis
Wenn man den Erzählungen des Autors und Marvel-Macher Stan Lee Glauben schenken darf, entstand Nick Fury aus einer Wette heraus. Großspurig behauptete er anno 1963, dass der Lee/Kirby-Stil jedes Comic-Heft verkaufen könnte, selbst wenn der Titel noch so bescheuert wäre. So erschien mit Coveraufdruck Mai "Sgt. Fury And His Howling Commandos". Diese Serie spielte außerhalb des Superhelden-Kontinuums zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Insbesondere die Kämpfe gegen die Nazis machten eine deutsche Veröffentlichung in der Vergangenheit nahezu unmöglich. Erst als Nick Fury zum Agenten der Geheimorganisation S.H.I.E.L.D. erkoren wurde, tauchte er sporadisch bei den FANTASTIC FOUR , den AVENGERS und neben CAPTAIN AMERICA auf, so dass er auch immer wieder in den deutschen Heften des Bildschriftenverlags, Williams und Condor zu sehen war.
Mit "Sieben gegen die Nazis" bringt Hachette ein Stück Marvel-Geschichte, das weder zeitgemäß ist, noch ein erzählerisches Highlight darstellt. Dennoch ist es schön und interessant, die Ursprünge einer Figur zu sehen, die mittlerweile nicht mehr aus dem Marvel-Universum wegzudenken ist. Und zumindest optisch war Schauspieler David Hasselhoff im TV-Movie von 1998 verdammt nah am Geheimagenten Nick Fury dran. Dessen Nachfolger Samuel L. Jackson hat für insgesamt neun Marvel-Filme unterschrieben und wird durch seine Coolness ewig mit dem Charakter verschmolzen bleiben.
Bd. 20 - PUNISHER - Punisher schlägt zu!
Der Bestrafer, ebenfalls ein heikler Marvel-Charakter, der in den 1980er Jahren den Condor Verlag dazu brachte, den Inhalt einiger seiner Spider-Man Hefte unter dem Titel "Die Spinne" kurzfristig zu ändern. Der Selbstjustiziator erschien zum ersten Mal in den späten Spinne-Heften des Williams Verlags. Sein erster Auftritt (in Amazing Spider-Man #129) wurde als Einzelheft bei Panini nachgedruckt und in dieser Version nochmals in der Schuber-Reihe "Spider-Man komplett" wiederveröffentlicht. Hachette bringt Michael Strittmatters Übersetzung nun zum dritten Mal als Einstieg und Auftakt für "Punisher: Das erste Jahr".
Bd. 16 - VISION - Und jetzt… Vision!
Auch hier wird die Panini-Fassung von Avengers #57-58 zum dritten Mal (Marvel Klassiker Avengers 1, Offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic Bd. XII) innerhalb von 2,5 Jahren verwurstet. Aus historischer Sicht durchaus legitim, nur schade, dass anderswo Lücken in der Chronologie nicht geschlossen werden. Der Ursprung des Rächers Vision und seine Verknüpfung mit Ultron werden von Autor Roy Thomas und Zeichner John Buscema in einzigartiger Weise dargestellt. Den Einstieg mit Avengers #57 brachte der Bildschriftenverlag bereits anno 1970 in seiner schwarzweißen Hit Comics-Serie. Auf den zweiten Teil mussten die Leser allerdings sieben Jahre warten, denn die erschien erst im Williams Verlag, dafür komplett in Farbe.
Bd. 13 - BLACK WIDOW - Crimson Dynamo schlägt wieder zu! - Hüte dich vor Black Widow!
Wieder zwei Panini-Klassiker. Der Erstauftritt der Schwarzen Witwe aus Tales Of Suspense #52 erschien als Iron Man-Einzelheft im Jahr 2000 im Beipack zu den Marvel Knights. Eine Verbesserung ist allerdings der Inhalt aus Amazing Spider-Man #86 mit Black Widows charakteristischer und optischer Überarbeitung seitens Marvel. Die unzulängliche Druckvorlage, die für das Schuber-Heft in "Spider-Man komplett" verwendet wurde, tauschte man gottlob aus. So präsentiert sich Natascha Romanoff bzw. Romanova in brillanten Farben.
Bd. 11 - GUARDIANS OF THE GALAXY - Donner im 31. Jahrhundert!
Schade, dass Thor Annual #6 als Teil der Korvac-Saga erst ein Jahr zuvor innerhalb der Offiziellen Marvel-Comic -Sammlung (Classic XXXIX) abgedruckt wurde. Sonst wäre die Story aus dem Jahr 1977 ein Highlight gewesen, das zwar keine Erstveröffentlichung ist, doch erstmals ungekürzt erscheint. Der Condor Verlag hatte 1982 in Marvel Comic-Stars zwei Originalseiten unterschlagen. Das Team der Galaktischen Wächter hatte damals noch eine völlig andere Zusammenstellung. Und obwohl bereits Bronze Age ist und bleibt "Donner im 31. Jahrhundert!" ein Meilenstein der Marvel-Historie.
Bd. 10 - DAREDEVIL - Die Geburt von… Daredevil
Der Teufelkerl aus Hell’s Kitchen mal wieder. Ebenfalls ein Nachdruck des Panini-Einzelhefts aus einem der Jubiläumspacks von 1999, Marvel Klassik Bd. 12 und dem Daredevil Marvel Movie Book von 2003. Die Veröffentlichungen zuvor waren entweder im Taschenbuchformat (Condor, Hulk Tb Nr. 1) oder für den britischen Markt zurechtgestutzt, ent- und wieder eingefärbt (Williams, Die Fantastischen Vier Nr. 1-2). Die Origin des blinden Anwalts und Superhelden bleibt nach wie vor interessant. Schade eigentlich, dass Bill Everett nur die Erstausgabe zeichnete.
Soweit zu den Klassikern. Die Superhelden-Sammlung macht nicht nur optisch etwas her. Die Einleitungstexte und die Entwicklungsgeschichte des jeweiligen Helden auf den hinteren Seiten sind stets sehr informativ, offenbaren Hintergründe und fügen sich gut in den Gesamtkontext ein. Der moderne Sammler mag sich an den frühen Marvelgeschichten vielleicht stören, doch diese sind essentiell und für den klassischen Sammler bietet sich die Gelegenheit zu sehen, was aus seinen Lieblingen inzwischen geworden ist und wie Künstler und Autoren mit den Charakteren umgehen. Das Ganze zu einem mehr als akzeptablen Preis, für den man manche Story aus dem frühen Marvel-Fundus nicht einzeln bekommt. Ich hoffe, dass Hachette die Reihe weiter veröffentlicht und bin schon heiß auf die deutschen Erstveröffentlichungen von HERCULES mit dem ersten Thor Annual und ANGEL mit den Zusatzgeschichten aus den klassischen X-Men Heften, die bislang nicht auf Deutsch erschienen sind.
Mittwoch, 25. Oktober 2017
Das Marvel-Zeitalter der Comics
Drei Jahre ist es mittlerweile her, da veröffentlichte der Verlag Taschen den Mega-Wälzer "75 Years Of Marvel" von Roy Thomas. Mit knapp einem halben Meter Höhe, einem Gewicht von über 8 kg und einem Umfang von mehr als 700 farbigen Seiten ein Ungetüm von einem Buch und gleichzeitig eine Augenweide für jeden Fan klassischer Marvel Comics. Leider nur in englischer Sprache und mit separatem Begleitheft in deutscher Übersetzung, sowie einem stolzen Preis von 150 EUR. Und damit eher etwas fürs Regal denn zur täglichen Betrachtung.
Mit "Das Marvel-Zeitalter der Comics" erscheint nun die etwas handlichere und auf das Wesentliche - die Jahre 1961-1978 - reduzierte Ausgabe, die auch für lesende Nicht-Bodybuilder geeignet ist. Format und Preis sind kleiner und präsentieren die Abbildungen zusammen mit der deutschen Übersetzung in einer angenehmen Buchgröße. Mancher Bildtext ist vielleicht etwas klein geraten, aber passend zum Layout. Ex-Marvel-Chefredakteur und Experte Roy Thomas erzählt Interessantes aus dem Silver Age und dem frühen Bronze Age der US-Comics und damit der Phase des aufstrebenden Marvel Verlags von Fantastic Four #1 bis zu den Star Wars Comics mit zahlreichen beeindruckenden Abbildungen, welche zum Großteil aus Originalheften oder von Originalzeichnungen stammen.
Stan Lee, Roy Thomas, Gerry Conway, Jack Kirby, Steve Ditko, Gene Colan, John Buscema, John Romita sr., Gil Kane, Jim Steranko und Neal Adams sind nur einige der Autoren und Künstler, die in den Jahren des "Marvel-Zeitalter der Comics" tätig waren und Großartiges hervorbrachten. Die Verlagsgeschichte, die Entwicklung und Weiterentwicklung der Charaktere und Künstler wird eindrucksvoll beschrieben und dargestellt.
Selbst für Marvel-Leser und -Sammler, die den "75 Years Of Marvel"-Band bereits besitzen, sind die knapp 400 Seiten in handlicherer Form und in deutscher Sprache lohnenswert. Für alle Anderen eigentlich ein Must-Have und vielleicht ein mögliches Geschenk zu Weihnachten oder einfach nur so. Denn für unter 40 EUR gibt es massig Infos und Hintergründe zur Entstehung solcher Marvel Blockbuster-Charaktere wie IRON MAN, AVENGERS, THOR, SPIDER-MAN, HULK, FANTASTIC FOUR, X-MEN u.v.a. mehr. Wer da nicht zugreift ist selbst schuld.
Mit "Das Marvel-Zeitalter der Comics" erscheint nun die etwas handlichere und auf das Wesentliche - die Jahre 1961-1978 - reduzierte Ausgabe, die auch für lesende Nicht-Bodybuilder geeignet ist. Format und Preis sind kleiner und präsentieren die Abbildungen zusammen mit der deutschen Übersetzung in einer angenehmen Buchgröße. Mancher Bildtext ist vielleicht etwas klein geraten, aber passend zum Layout. Ex-Marvel-Chefredakteur und Experte Roy Thomas erzählt Interessantes aus dem Silver Age und dem frühen Bronze Age der US-Comics und damit der Phase des aufstrebenden Marvel Verlags von Fantastic Four #1 bis zu den Star Wars Comics mit zahlreichen beeindruckenden Abbildungen, welche zum Großteil aus Originalheften oder von Originalzeichnungen stammen.
Stan Lee, Roy Thomas, Gerry Conway, Jack Kirby, Steve Ditko, Gene Colan, John Buscema, John Romita sr., Gil Kane, Jim Steranko und Neal Adams sind nur einige der Autoren und Künstler, die in den Jahren des "Marvel-Zeitalter der Comics" tätig waren und Großartiges hervorbrachten. Die Verlagsgeschichte, die Entwicklung und Weiterentwicklung der Charaktere und Künstler wird eindrucksvoll beschrieben und dargestellt.
Selbst für Marvel-Leser und -Sammler, die den "75 Years Of Marvel"-Band bereits besitzen, sind die knapp 400 Seiten in handlicherer Form und in deutscher Sprache lohnenswert. Für alle Anderen eigentlich ein Must-Have und vielleicht ein mögliches Geschenk zu Weihnachten oder einfach nur so. Denn für unter 40 EUR gibt es massig Infos und Hintergründe zur Entstehung solcher Marvel Blockbuster-Charaktere wie IRON MAN, AVENGERS, THOR, SPIDER-MAN, HULK, FANTASTIC FOUR, X-MEN u.v.a. mehr. Wer da nicht zugreift ist selbst schuld.
Dienstag, 24. Oktober 2017
MARVEL KLASSIKER - THOR
Es mag am Alter liegen, aber in den letzten Jahren hat sich THOR zu meinen absoluten Lieblingen unter den klassischen Marvel Comics entwickelt. Zwar bringt Panini in diesem Band nicht viel Neues, dafür zum Teil neu übersetzt und in deutlich besserer Farbgebung als noch anno 1998 im Schuber "Die Spinne - das fehlende Jahr". Los geht’s mit der bereits dritten Veröffentlichung der Thor-Erstausgabe aus Journey Into Mystery #83 in 2017. Die einst seltene Story zündet noch immer und Jack Kirbys Zeichnungen sind genauso überwältigend wie Stan Lees Dialoge. Und falls Übersetzer Reinhard Schweizer Tantiemen für jeden Abdruck bekommt, dürfte die Kasse bei fünf Mal demselben Text seit 1999 ordentlich klingeln.
Es folgen Thor #149-157 und damit Ende und Fortsetzung der Williams-Zweitserie in den Spinne-Heften. Diesmal mit restaurierten US-Vorlagen und nicht teilweise überarbeiteten italienischen Scans wie 1998 bei der deutschen Erstveröffentlichung durch Panini. Schade nur, dass der Großteil des Handlungsbogen innerhalb des Classic Bands XIII der "Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung" vor nicht allzu langer Zeit erschien (Thor #153-159). Dort um zwei US-Ausgaben verlängert, die es zuvor nur als Thor Nr. 1 von Williams und als Marvel Comic-Sonderheft Nr. 1 des Condor Verlags gab. Mit Paninis Messe-Special "Thor und der lebende Planet" von 2005 und den Hit Comics - Thor Nr. 204-206 des Bildschriftenverlags kann man bis US-Thor #165 sogar noch vollfarbig weiterlesen. Das Traum-Duo Stan Lee / Jack Kirby war zum Zeitpunkt der US-Erstveröffentlichung definitiv auf dem Zenit seines Schaffens angelangt.
Als weiteren Leckerbissen bringt Panini US-Thor #179-181 mit dem Ende der ersten Kirby-Ära bei Marvel und dem kurzfristigen Zeichnerwechsel zu Neal Adams, ehe John Buscema die Serie des Donnergotts übernahm. Diese drei Ausgaben sind deutsche Erstveröffentlichungen. Für schlappe 24,99 EUR für die Softcover-Version kriegt der geneigte Leser dreizehn tolle Storys mit grandiosen Zeichnungen vorgesetzt, die es in sich haben. Disney macht’s möglich. Und solange in den Marvel-Filmen nicht gesungen wird, bin ich vollkommen zufrieden und spreche meine Kaufempfehlung aus.
Dienstag, 3. Oktober 2017
THOR: Geschichten aus Asgard - Die Thor-Anthologie
Wie erwartet beschert uns Panini pünktlich vor dem Start des dritten THOR-Films einen weiteren schwarzen Anthologie-Wälzer aus dem Hause Marvel. Ähnlich wie schon bei DEADPOOL und SPIDER-MAN umfasst der Band ein Best-Of mit 320 Seiten von den Anfängen in den 1960er Jahren bis heute.
Als Teenager fand ich Thor lange nicht so reizvoll wie heute. Zwar habe ich mir die Storys und Kämpfe des Donnergotts mit dem Absorber, Mr. Hyde, Loki und Co. gerne reingezogen, doch war SPIDER-MAN alias DIE SPINNE immer interessanter. Dreißig Jahre später hat der Donnergott für mich einen anderen Stellenwert. Und so freue ich mich auf das Wiedersehen mit den Steinmenschen vom Saturn (Journey Into Mystery #83) genauso wie auf den Zweikampf Thor gegen Herkules (Thor #126) und die drei Tales Of Asgard aus Thor #126-128. Diese wurden übrigens nochmals neu übersetzt, obwohl sie erst im Januar 2016 in neumodischer Farbgebung bei Hachette (Die Offizielle Marvel Sammlung Classic II / Ausgabe 80) erschienen.
Zwei Erstveröffentlichungen aus dem John Buscema-Run sehen richtig gut aus (Thor #249-250) und drei bislang nur als Condor-Taschenbuch erhältliche Walt Simonson-Storys runden das Ganze für den Nostalgiker ab. Die restlichen sieben Geschichten nehme ich gerne als Bonus mit und bin geplättet von der Grafik von Zeichner Russell Dauterman und Kolorist Matthew Wilson. Gelungen sind auch die Einleitungstexte, die den jeweiligen Storylines vorangestellt sind, in denen Panini-Redakteur Thomas Witzler Geschehnisse und Hintergründe zusammenfasst.
Insgesamt ist die Thor-Anthologie sowohl etwas für alte als auch neue Leser, die einen schönen Querstreif durch die Jahrzehnte der Comic-Kunst bietet. Und auch wenn der Band keine großartigen Lücken schließt, macht er doch Lust auf mehr. Zum einen, die alten Williams-, bsv- und Condor-Hefte mit dem Donnergott rauszukramen und zum anderen, sich auf den kommenden Kinofilm RAGNARÖK (Tag der Entscheidung) zu freuen.
Inhalt:
Journey Into Mystery #83
Thor (1966) #126, 126-128 (nur Tales Of Asgard), 249-250, 362, 366, 380, 383, 493
Thor (1998) #2
Thor (2007) #1, 8
Thor: God of Thunder #18
Thor (2014) #1
Als Teenager fand ich Thor lange nicht so reizvoll wie heute. Zwar habe ich mir die Storys und Kämpfe des Donnergotts mit dem Absorber, Mr. Hyde, Loki und Co. gerne reingezogen, doch war SPIDER-MAN alias DIE SPINNE immer interessanter. Dreißig Jahre später hat der Donnergott für mich einen anderen Stellenwert. Und so freue ich mich auf das Wiedersehen mit den Steinmenschen vom Saturn (Journey Into Mystery #83) genauso wie auf den Zweikampf Thor gegen Herkules (Thor #126) und die drei Tales Of Asgard aus Thor #126-128. Diese wurden übrigens nochmals neu übersetzt, obwohl sie erst im Januar 2016 in neumodischer Farbgebung bei Hachette (Die Offizielle Marvel Sammlung Classic II / Ausgabe 80) erschienen.
Zwei Erstveröffentlichungen aus dem John Buscema-Run sehen richtig gut aus (Thor #249-250) und drei bislang nur als Condor-Taschenbuch erhältliche Walt Simonson-Storys runden das Ganze für den Nostalgiker ab. Die restlichen sieben Geschichten nehme ich gerne als Bonus mit und bin geplättet von der Grafik von Zeichner Russell Dauterman und Kolorist Matthew Wilson. Gelungen sind auch die Einleitungstexte, die den jeweiligen Storylines vorangestellt sind, in denen Panini-Redakteur Thomas Witzler Geschehnisse und Hintergründe zusammenfasst.
Insgesamt ist die Thor-Anthologie sowohl etwas für alte als auch neue Leser, die einen schönen Querstreif durch die Jahrzehnte der Comic-Kunst bietet. Und auch wenn der Band keine großartigen Lücken schließt, macht er doch Lust auf mehr. Zum einen, die alten Williams-, bsv- und Condor-Hefte mit dem Donnergott rauszukramen und zum anderen, sich auf den kommenden Kinofilm RAGNARÖK (Tag der Entscheidung) zu freuen.
Inhalt:
Journey Into Mystery #83
Thor (1966) #126, 126-128 (nur Tales Of Asgard), 249-250, 362, 366, 380, 383, 493
Thor (1998) #2
Thor (2007) #1, 8
Thor: God of Thunder #18
Thor (2014) #1
Mittwoch, 9. August 2017
HEXENSABBAT!
Im September 1976 auf dem Cover von Thor Nr. 33 angekündigt "Silberstürmer: Hexensabbat!". Dies sollte die Zweitstory im Heft des Williams Verlags sein. Doch wegen der Einstellung der Serie erschien stattdessen eine "Leseprobe" von Spider-Man aus dem damals aktuellen Spinne-Heft. Ganze vier Jahre mussten die Fans auf die deutsche Erstveröffentlichung bei Condor warten. Versteckt in Marvel Comic-Sonderheft Nr. 4 und hinter einer Superheldenkollage aus Cover-Fragmenten von Avengers #111. Alles nicht so wirklich passend. Und weil "Big John" Buscemas Zeichnungen in schwarzweiß einfach am besten kommen, gibt es hier die Fan-Fassung…
Sonntag, 6. August 2017
THOR - RAGNAROK
Im Zuge der Marvel-Verfilmungen erscheint immer wieder auch klassischer Comic-Stoff auf Deutsch, den es zuvor hierzulande nicht oder nur in unzureichender Aufmachung gab. Thors mittlerweile drittes Kinoabenteuer "Ragnarök" bzw. "Tag der Entscheidung" sorgt dafür, dass der hiesige Verlag in der Panini Vorschau #75 für September und Oktober 2017 zwei Best Of-Bände ankündigt, die nicht nur für Marvel-Fans klassischer Geschichten interessant sind.
Marvel Klassiker Thor
(17. Oktober 2017)
Reiht sich in die bisherige Marvel Klassiker-Sammlung mit den Fantastic Four, Avengers 1-2, X-Men und Spider-Man ein. Auf das obligatorische Journey Into Mystery #83 mit Thors Entstehung folgen Thor #149-157 und damit ein US-Heft mehr aus der Williams-Ära als im "Die Spinne - das fehlende Jahr"-Schuber von 1998 von Panini. Einen Teil davon gab es zuletzt in Band 89 bzw. Classic XIII der Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung von Hachette. Das Highlight wird allerdings die deutsche Erstveröffentlichung von Thor #179-181 aus der Feder von Stan Lee und Neal Adams sein. Diese drei Ausgaben schließen zwar die chronologische Lücke, die der Bildschriftenverlag anno 1972 zwischen seinen Hit Comics - Thor Nr. 206 und 207 hinterließ nicht ganz. Die Abenteuer des Donnergotts sind aber zumindest ein Fragment, das der Komplettierung der Serie wieder etwas "Futter" gibt.
Auf den kurzen Neal Adams-Run freue ich mich besonders, da dieser nach Jack Kirbys Kündigung bei Marvel als zeichnerischer Lückenbüßer auf höchstem Niveau einspringen musste. Leider veröffentlichten die bisherigen deutschen Verlage in den vergangenen fünfundvierzig Jahren nur sporadisch einzelne Thor-Abenteuer aus dieser Periode.
Die Thor-Anthologie
(26. September 2017)
Mit 320 Seiten vermutlich erneut ein schwarzer Panini-Wälzer in der Hardcover-Tradition von Deadpool und Spider-Man. Gestartet wird auch hier mit Journey Into Mystery #83. Darauf folgen Thor #126-128. Diese Geschichten brachte der Williams Verlag zwar als Zweitstory in seinen Spinne-Heften Nr. 88-93, aber das ist mittlerweile vierzig Jahre her. Nach zwei Abenteuern von 1976 aus der John Buscema-Ära, die erstmals auf Deutsch erscheinen, folgen drei US-Nummern aus dem Walt Simonson/Sal Buscema-Run, die bislang nur im Taschenbuchformat des Condor Verlags vorliegen. Nicht nur das macht den Panini-Band zu einem Must-Have. Die weiteren Comics aus den Jahren 1995-2014 sehe ich als Bonus und hoffe, dass die US-Cover irgendwie mit abgedruckt werden, da die beiden von 1976 (trotz des Heftinhalts von John Buscema) von Altmeister Jack Kirby nach seiner Rückkehr zu Marvel gestaltet wurden.
Gespannt bin ich auch auf den Film mit Chris Hemsworth, Tom Middleston, Marc Ruffalo und Co. Nicht nur Cate Blanchett in der Rolle der Totengöttin Hela dürfte interessant sein, entspricht dieser Charakter doch genau dem Gegenteil der Elbenfürstin Galadriel, welche sie in den Herr der Ringe- und Hobbit-Trilogien verkörperte.
Marvel Klassiker Thor
(17. Oktober 2017)
Reiht sich in die bisherige Marvel Klassiker-Sammlung mit den Fantastic Four, Avengers 1-2, X-Men und Spider-Man ein. Auf das obligatorische Journey Into Mystery #83 mit Thors Entstehung folgen Thor #149-157 und damit ein US-Heft mehr aus der Williams-Ära als im "Die Spinne - das fehlende Jahr"-Schuber von 1998 von Panini. Einen Teil davon gab es zuletzt in Band 89 bzw. Classic XIII der Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung von Hachette. Das Highlight wird allerdings die deutsche Erstveröffentlichung von Thor #179-181 aus der Feder von Stan Lee und Neal Adams sein. Diese drei Ausgaben schließen zwar die chronologische Lücke, die der Bildschriftenverlag anno 1972 zwischen seinen Hit Comics - Thor Nr. 206 und 207 hinterließ nicht ganz. Die Abenteuer des Donnergotts sind aber zumindest ein Fragment, das der Komplettierung der Serie wieder etwas "Futter" gibt.
Auf den kurzen Neal Adams-Run freue ich mich besonders, da dieser nach Jack Kirbys Kündigung bei Marvel als zeichnerischer Lückenbüßer auf höchstem Niveau einspringen musste. Leider veröffentlichten die bisherigen deutschen Verlage in den vergangenen fünfundvierzig Jahren nur sporadisch einzelne Thor-Abenteuer aus dieser Periode.
Die Thor-Anthologie
(26. September 2017)
Mit 320 Seiten vermutlich erneut ein schwarzer Panini-Wälzer in der Hardcover-Tradition von Deadpool und Spider-Man. Gestartet wird auch hier mit Journey Into Mystery #83. Darauf folgen Thor #126-128. Diese Geschichten brachte der Williams Verlag zwar als Zweitstory in seinen Spinne-Heften Nr. 88-93, aber das ist mittlerweile vierzig Jahre her. Nach zwei Abenteuern von 1976 aus der John Buscema-Ära, die erstmals auf Deutsch erscheinen, folgen drei US-Nummern aus dem Walt Simonson/Sal Buscema-Run, die bislang nur im Taschenbuchformat des Condor Verlags vorliegen. Nicht nur das macht den Panini-Band zu einem Must-Have. Die weiteren Comics aus den Jahren 1995-2014 sehe ich als Bonus und hoffe, dass die US-Cover irgendwie mit abgedruckt werden, da die beiden von 1976 (trotz des Heftinhalts von John Buscema) von Altmeister Jack Kirby nach seiner Rückkehr zu Marvel gestaltet wurden.
Gespannt bin ich auch auf den Film mit Chris Hemsworth, Tom Middleston, Marc Ruffalo und Co. Nicht nur Cate Blanchett in der Rolle der Totengöttin Hela dürfte interessant sein, entspricht dieser Charakter doch genau dem Gegenteil der Elbenfürstin Galadriel, welche sie in den Herr der Ringe- und Hobbit-Trilogien verkörperte.
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