Freitag, 15. Juli 2016

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung (93) Classic Band XXII


Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung
Band XXII
Hulk - Im Herzen des Atoms

Endlich! Nach achtunddreißig Jahren erfährt der deutsche Marvel-Leser wohin der Hulk in Rächer Nr. 87 (US-Avengers # 88) verschwindet, ehe der große Kree-/Skrull-Krieg beginnt. Der Plot zur zweiteiligen Story stammt von niemand geringerem als Science-Fiction-Autor Harlan Ellison. Dieser ist u.a. für seinen Beitrag an der Raumschiff Enterprise- bzw. Star Trek-Folge "Griff in die Geschichte" (The City On The Edge Of Forever) mit Joan Collins in der Hauptrolle bekannt.

Ellison versetzt den Hulk in eine Mikrowelt, in der er auf die Thronfolgerin Prinzessin Jarella trifft. Bruce Banners Alter Ego soll dort die ebenfalls grünhäutige Schönheit ehelichen. Obwohl es beim ersten unbeabsichtigten Date nicht dazu kommt, beginnt in Hulk # 140 dennoch eine Liebesbeziehung, die immer wieder eine Rolle im Leben des Grünen Goliaths spielt.

Von den insgesamt 11 ausgewählten Abenteuern zwischen Mai 1971 (US-Hulk # 140) und Juni 1980 (Hulk # 248) sind zuvor nur fünf in den Condor-Taschenbüchern Spinne Nr. 9 und Hulk Nr. 7 erschienen. Beim Rest handelt es sich um deutsche Erstveröffentlichungen.

Natürlich kommen auch Betty Ross, Major Talbot, Nick Fury von S.H.I.E.L.D., Psyklop, Doc Samson, die Defenders mit Dr. Strange, der Crypto-Mann, Captain Marvel und viele andere Marvel-Charaktere nicht zu kurz.

Insgesamt bringt Hachette mit "Hulk - Im Herzen des Atoms" einen schönen Band, der einen Streifzug durch das Liebesleben des sonst eher von wütenden Emotionen geleiteten grünen Helden abbildet. Dabei kann man erstmals sechs Geschichten in deutscher Sprache und weitere fünf erstmals im regulären Heftformat statt im verkleinerten Pocket-Format lesen. Deshalb: Thumbs up! und eine ganz klare Kaufempfehlung meinerseits!


Offizielles Erscheinungsdatum : 27.07.2016
Inhalt: The Incredible Hulk 140, 148, 156, 202, 203, 205-207, 246-248
Chronologische Ausgabe: Classic XXII
Autor & Zeichner: Harlan Ellison, Roy Thomas, Archie Goodwin, Len Wein, Bill Mantlo, Herb Trimpe & Sal Buscema

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung (92) Classic Band XXXVIII

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung
Band XXXVIII
Spider-Man: Marvel Team-Up

Marvel Team-Up war Spider-Mans erste Heftreihe, die zwischen 1972 und 1985 parallel zur Hauptserie "Amazing Spider-Man" (ASM) in den USA lief. Das Konzept war klar: Der Spinnenmensch erlebte zusammen mit einem anderen Marvel-Helden jeweils einzelne Abenteuer, die keinerlei Einfluss auf die Geschehnisse von ASM haben sollten.

Erschienen die ersten Stories noch relativ banal, entwickelte sich die Reihe im Laufe der Zeit weiter. Ein besonderes Highlight ist die mehrere Hefte umfassende Geschichte um Spider-Man, der durch Dr. Dooms Zeitmaschine mitten in den Hexenverfolgungen des späten 17. Jahrhunderts in Salem landet (Marvel Team-Up # 41-44, dt. in Spinne Taschenbuch Nr. 7).

Für frischen Wind sorgten auch Chris Claremont und John Byrne, die die Serie als Team mehr als ein Jahr gemeinsam betreuten. Diese dreizehn Ausgaben (Marvel Team-Up # 59-70) legt Hachette nun als Gesamtband vor. Zwar ist keine dt. Erstveröffentlichung darunter, dafür erscheinen die Geschichten erstmals ungekürzt und im korrekten (Heft-)Format. Bislang musste man sich dafür durch diverse Taschenbücher, Hefte und Alben von Spinne, den Fantastischen Vier und Hulk wühlen.

Besonders erfreulich ist die ungekürzte Veröffentlichung von Marvel Team-Up # 63-66, welche anno 1981 in den Condor Spinne-Heften Nr. 30 und 31 (2. Aufl. Nr. 29-30 durch Nummernverschiebung) erschienen. Diese fallen nämlich in die Periode, als der Verlag meinte, zwei US-Comics in ein dt. Heft quetschen zu müssen. Somit kann Hachette von den vier o.g. Stories insgesamt zwölf Seiten präsentieren, die es zuvor nicht auf Deutsch gab. Meist wurden ein Teil der Kampfhandlung oder Splashpages weggelassen. Auch sieht man erstmals das unretuschierte Cover von US # 63. Condor hatte dieses für Spinne Nr. 30 verändert und eine Art Kollage aus Marvel Team-Up # 63 und # 73 fabriziert.

Erwähnenswert sind auf alle Fälle auch die Inks von Dave Hunt, der u.a. eine grandiose Eröffnungsseite zu Marvel Team-Up # 67 ablieferte und Tony De Zuniga, dessen Stil nicht nur # 70 zu einem Erlebnis macht. Der Hachette-Band ist definitiv empfehlenswert und sollte in keiner klassischen Marvel-Sammlung fehlen.

Freitag, 1. Juli 2016

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung (70) Classic Band III

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung
Band III
Doctor Strange - Ein namenloses Land, eine zeitlose Zeit

Immer wieder freue ich mich über die klassischen Marvel-Ausgaben von Hachette. Für den Classic Band III habe ich allerdings etwas Zeit gebraucht, um ihn am Stück zu lesen. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Ich hatte "Doctor Strange - Ein namenloses Land, eine zeitlose Zeit" zunächst beiseitegelegt, weil mir die Lücke zwischen Strange Tales # 119 (dt. in Williams' Dr. Strange Nr. 11 von 1976) und Strange Tales # 130, mit dem Hachette beginnt, einfach zu groß war. Und in der Tat fehlt der Kampf gegen den schurkischen Dormammu, auf den immer wieder hingewiesen wird.

Dennoch ist die Storyline, die sich über insgesamt 17 US-Ausgaben á 10 Seiten Dr. Strange erstreckt, fesselnd und laut Vorwort von Marco M. Lupoi "quasi die erste 'Graphic Novel'" aus dem Haus der Ideen. Der Zeichner und Plot-Verantwortliche Steve Ditko lieferte wie bei "Amazing Spider-Man" seine letzte Arbeit für das Juli-Heft 1966 ab. Während bei Spider-Man das Ende offenblieb, brachte Ditko zusammen mit Denny O' Neil beim "Meister der Mystischen Mächte" das Ganze zu einem vernünftigen Abschluss.

Wie die meisten 1960er Jahre-Comics strahlt auch der Hachette-Band eine gewisse Naivität und Unschuldigkeit aus. Steve Ditkos Visionen sind dabei aber zeichnerisch richtig schön umgesetzt, wenn Dr. Strange zwischen den Dimensionen wandelt. Ebenfalls begeistert bin ich von der Restaurierung. Auch wenn die Farben auf dem Glanzpapier recht heftig sind, hat Kolorist Andy Yanchus eine fabelhafte Arbeit abgeliefert. Ich bin bewegt, mir die alten Williams-Hefte mit den frühen Dr. Strange-Geschichten von Steve Ditko und Stan Lee nach langer Zeit wieder einmal reinzuziehen. Diese wurden als Zusatzgeschichten in Dr. Strange Nr. 4-11 (aus Strange Tales # 110-111, 114-119) in lückenloser, chronologisch korrekter Reihenfolge abgedruckt.

Klasse wäre natürlich eine Schließung der Lücke zwischen Williams und Hachette. Aber das bleibt wohl ein Wunschtraum. Bis dahin freue ich mich über Strange Tales # 130-146 und harre der Dinge beziehungsweise der klassischen Marvel Comics, die da (hoffentlich) noch kommen.

MARVEL KLASSIKER (3)

Marvel Klassiker - X-Men
Schon wieder X-Men # 1 in derselben Übersetzung? Zum ersten Mal brachte Panini die Story im Oktober 1998 in Marvel Klassik Bd. 3, kaum ein Jahr später in einem der Jubiläumspacks als Einzelheft und schließlich als Softcover-Nachdruck in Marvel History X-Men Bd. 1. Was ist also neu? Sowohl Lettering als auch die Farbgebung sind angenehmer als bisher. Die Farben stammen von der letzten US-Masterworks-Veröffentlichung, wie bei der Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung von Hachette, nur die Buchstaben sehen nochmal etwas anders aus. Insgesamt kommt X-Men # 1 damit auf sieben deutschsprachige Veröffentlichungen seit den seligen Williams-Zeiten, wo die Serie um Prof. Xavier und sein Mutantenteam als Zweitstory in den Heften des Hulk lief. Der Condor Verlag dagegen lieferte seine Taschenbuchfassung anno 1979 im ersten Band der Fantastischen Vier.

Im Gegensatz zu Marvel Klassiker Fantastic Four gibt es im X-Men Band keine Erstveröffentlichung. Alle Storys sind bereits irgendwo bei in der Panini-Übersetzung (Marvel Klassik, Marvel History, X-Men Archiv, Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung, als Messe-Special oder Einzelheft) erschienen. Dennoch zeigen die 254 Seiten eine schöne Übersicht der Entwicklung der Serie von Marvels Mutanten-Stars von den naiven Früh-Sechziger Jahren über die Neal Adams-Phase und den Neustart mit Giant-Size X-Men # 1 bis zu den Anfängen der Dark Phoenix-Saga.

Somit ist Marvel Klassiker X-Men für die Einen etwas zum Wiederlesen, für die Anderen ein Einstieg oder eine Reflektion älterer Highlights. Mit einem Preis von 24,99 EUR für zehn Klassiker: X-Men # 1, 9, 57, 58, 59, 95, 112, 113, 137 und Giant-Size X-Men # 1 ist Marvel Klassiker X-Men garantiert kein Fehlkauf!

Mittwoch, 25. Mai 2016

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung (89) Classic Band XIII

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung
Band XIII
Thor - Ragnarök

Thor # 153 bis 159 sind in der deutschen Comic-Landschaft nicht neu. Dennoch ist die Präsentation von Hachette die bislang beste. Im Januar 1974 erschien im Williams Verlag Thor Nr. 1, das US-Thor # 158 zum Inhalt hatte. In diese Geschichte war anno 1968 die Original-Herkunftsgeschichte Thors aus Journey Into Mystery # 89 "eingebaut" worden. Und so wurde die Frage nach der "Antwort" am Ende des 20-Seiters erst sieben Jahre später durch den Condor Verlag in Marvel Comic-Sonderheft Nr. 1 beantwortet. Hachette zeigt hier erstmals die Originaltitelbilder beider US-Nummern.

Die chronologisch davor angesiedelten US-Hefte # 153-157 hatte Panini im Schuber "Die Spinne - das fehlende Jahr" als Zweitstorys von Spider-Man abgedruckt. Im Jahr 1998 sah die Materialbeschaffung druckfähiger Vorlagen noch anders aus. Sämtliche Titelbilder wurden aus der privaten Sammlung von Redakteur Reinhard Schweizer abgescannt. Der Inhalt stammte meist von italienischen Heften. Die einzelnen Thor-Storys erschienen aufgeteilt in jeweils zwei Heften des o.g. Spinne-Schubers. Auch die Kolorierung ließ zu wünschen übrig.

Band 89 bzw. Classic XIII zeigt Thor # 153 bis 159 einheitlich in überarbeiteter Übersetzung und teils neuen deutschen Titeln, die sich näher am Original bewegen. Die Farben sind mindestens genauso grell wie bei Condor, was auf dem Hochglanzpapier noch heftiger hervortritt. Ansonsten gibt es nichts zu mäkeln. Mit mehr als 160 Seiten inklusive Zusatzabbildungen und Hintergrundinfos bietet die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung nicht nur für den nostalgischen Fan value for money und Band 89 ist garantiert kein Fehlkauf!

Freitag, 5. Februar 2016

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung (80) Classic Band II

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung
Band II
Thor - Geschichten aus Asgard

Endlich, Hachette macht das möglich, was Panini in den letzten zwanzig Jahren allein nicht geschafft hat: die kompletten klassischen "Tales Of Asgard" aus der Feder von Stan Lee und Jack Kirby in einem Band in deutscher Sprache zu veröffentlichen.

Bislang war es für die deutschen Leser, Sammler und Fans mühsam, sich durch sämtliche Formate vom HULK-Taschenbuch, bsv-HIT COMICS- oder DIE SPINNE-Williams-Heft, den überformatigen MARVEL COMIC-STARS-Heften bis zu den FANTASTISCHEN VIER- und CONAN-Alben durchzuwühlen und zurechtzufinden. Während manche der 5seitigen Geschichten mehrfach in unterschiedlichen Formaten, unterschiedlicher Übersetzung und Farbgebung abgedruckt wurden, erschienen andere nie oder nur unvollständig. Von den insgesamt 245 Comicseiten fehlten bis vor kurzem noch 43.

Mit dem vorliegenden Band II der "Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung" scheint dieses Manko abgestellt. Denn dieser enthält sämtliche "Tales Of Asgard" aus Journey Into Mystery # 97 bis einschließlich Thor # 145 und damit den kompletten Run der klassischen Zusatzserie aus den US-THOR-Heften. Eigentlich ein Fest für jeden Liebhaber und Fan, denkt man.

Streitpunkt ist die Bearbeitung durch Kolorist Matt Milla, welcher für die Farbgebung des 2010 in den USA erschienenen Hardcover-Originalbands bzw. der sechs Nummern umfassenden Heftserie von 2009 zuständig war. Milla hat die Zeichnungen nach heutigen Superhelden-Comic-Maßstäben bearbeitet. Schatten, Lichtreflexe, Unschärfen, Transparenzen und Texturen präsentieren die Storys völlig anders als bisher. Dies wirkt einerseits beeindruckend, andererseits wurden die 1960er Jahre-Zeichnungen dafür nicht angelegt. Während das beim 70er Jahre-Conan von Barry Windsor-Smith (CONAN Chronicles bzw. "Die Abenteuer von Conan"-Hardcover) durchaus eine optische Verbesserung darstellt, scheiden sich bei Kirby die Geister.

Insbesondere die Hauttöne wirken übertrieben unnatürlich. Ein Fan geht deshalb tatsächlich so weit, zu sagen: "In dieser entstellenden Kolorierung betrachte ich die original 'Tales of Asgard' weiterhin als nicht erschienen".  Ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Man kann jedoch sehen, dass die Reproduktion des mittlerweile ein halbes Jahrhundert alten Materials nicht ganz einfach ist. Die von Vince Colletta getuschten Seiten und das Original-Lettering von Artie Simek sind im US-Hardcover teilweise sehr krakelig wiedergegeben. Dies dürfte an den unterschiedlichen Quellen (O-Ton Marvel USA: "the best sources available") gepaart mit unzureichender grafischer Bearbeitung durch automatische Programmeinstellungen liegen.

Ob es besser gewesen wäre, auf die "platte" Kolorierung aus den "Marvel Masterworks" zurückzugreifen, ist allerdings fraglich. Diese ist zwar näher am Original, doch die Farben sind auf heutigem Kunstdruckpapier einfach zu grell. Und Vince Collettas Tuschelinien sind noch dünner. Etwas unpassend ist auch das THOR-Cover von Olivier Coipel, Mark Morales und Laura Martin. Für den deutschen Umschlag hätte sich das US-Variant mit dem Motiv des ersten gesammelten "Tales Of Asgard"-Hefts vom Oktober 1968 aus der Feder von Jack Kirby angeboten, das im Innenteil abgedruckt wurde.

Ein Fazit zu ziehen ist schwierig. Einerseits bin ich froh, dass dieses Highlight aus der klassischen Marvel-Ära überhaupt erschienen und endlich an einem Stück auf Deutsch lesbar ist. Andererseits verschwindet das, was Jack Kirbys Zeichnungen ausmacht, hinter der Farbgebung. Wenn Marvel behauptet, die besten Quellen zugrunde gelegt zu haben, bezieht sich das leider immer nur auf die in den USA verfügbaren. Es existieren zum Teil deutlich bessere Reproduktionen der Zeichnungen in Deutschland, Holland, Italien und Kanada, die man hätte nehmen können. Wie dem auch sei, für mich ist mit diesem Band ein Wunschtraum zumindest teilweise in Erfüllung gegangen.

Mehr Info zu "Tales Of Asgard" in Das sagte Nuff! Nr. 4 (Checkliste bzw. Lesereihenfolge), 10 (Kanada) und 11 ("Tal von Asgard" beim bsv und vertauschte/fehlende Seiten bei Condor).

Samstag, 24. Oktober 2015

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung (72) Band IV

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung
Band IV
Fantastic Four - Galactus

Nach fast fünfzig Jahren bringt Hachette ein Buch mit einem Heft der Fantastischen Vier im Inhalt, das seit den 1960er Jahren nicht mehr nachgedruckt wurde. Der Williams Verlag hatte eine Dekade später eine Lücke hinterlassen, die nie zur kompletten Zufriedenheit der Leser geschlossen werden konnte. Fantastic Four # 44 gab es vollständig auf Deutsch bislang nur als Hit Comics Nr. 4 aus dem Jahr 1966. Von daher mit einem Sammlerpreis von ca. 150 EUR nicht ganz billig und relativ schwer aufzutreiben. Auch die Übersetzungsleistung dieser Schwarzweiß-Ausgabe hielt sich in Grenzen.

Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung Band IV erschien leider etwas zu kurz nach Paninis "Marvel Klassiker Fantastic Four", so dass es zu einigen Überschneidungen des Inhalts kommt. Für den klassischen Leser sind vor allem FF # 44 und FF Annual # 3 im Hachette-Band von Bedeutung, da diese nicht durch den Williams Verlag veröffentlicht wurden. Die Stories von Stan Lee und Jack Kirby zählen zu den besten, die dieses Duo hervorgebracht hat. Sowohl die Galactus-Trilogie (FF # 48-50) mit dem ersten Auftreten des Silver Surfers als auch die Hochzeit von Reed Richards und Sue Storm sind absolute Highlights. Dazu gibt es noch ein bisschen Inhumans und eine geniale Story um das Ding alias Ben Grimm (FF # 51). Der Preis dieser Edition mit knapp 1,45 EUR je Originalheft ist nicht zu toppen.